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Symptome

Die Langerhanszell-Histiozytose ist eine prinzipiell gutartige Erkrankung, die aber einen bösartigen Verlauf nehmen kann.

Meist finden sich einzelne, lokalisierte Herde, deren Behandlung einfach und effektiv ist. Manchmal allerdings kommt es zu einem Befall verschiedener Organsysteme.

Die ausgedehnte Erkrankungsform tritt vor allem bei Kleinkindern oder Säuglingen auf und kann einen schwerwiegenden, lebensgefährlichen Verlauf nehmen.

Fast jeder Verlauf ist verschieden und nicht vorhersehbar.

Es können folgende Organe befallen sein:

Allgemeinsymptome

sind z.B. Fieber, Schmerzen in den betroffenen Regieionen, Erschöfungszustände und Gedeihstörungen

Augen

Sehprobleme, Schielen, Exophtalmus (Vorwölbung) der Augen

Blutbildendes System

Blässe, vermehrte Infekte

Haut

Ausschlag, wie hartnäckiges Windelekzem

Knochen

einzelne oder mehrere Herde, die zu plötzlichen Knochenbrüchen führen können und/oder mit Schwellung und Schmerzen verbunden sind

Lunge

Husten, erschwerte Atmung

Lymphknoten

Schwellungen

Magen-Darm-Trakt

Durchfälle

Ohr

chronische Mittelohrentzündungen, rinnendes Ohr

Zähne, Zahnfleisch und Gaumen

Lose Zähne, Zahnverlust, geschwollenes Zahnfleisch

Zentrales Nervensystem

exzerssiver Durst und Harnverlust (siehe auch Diabetes inspidus), Wachstumsstörungen