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15.11.2016 11:02

Benefizfußballspiel 1. FC Köln - Bonner SC

Im REWE-Freundschaftsspiel zugunsten der HistiozytoseHilfe hat der 1. FC Köln den Bonner SC mit 3:1...

Einleitung

Histiozytosen sind Erkrankungen des Monozyten-/ Makrophagensystems. Diese Zellen entstehen im Knochenmark, kommen in allen Organen vor und dienen der Abwehr körperfremder Substanzen (sog. Fresszellen). Bei den Histiozytosen kommt es zur krankhaften Vermehrung von Histiozyten in einzelnen oder mehreren Organsystemen. 

Häufigkeit

Die häufigste Histiozytose ist die Langerhanszell-Histiozytose (LCH), auch Histiozytose X, Eosinophiles Granulom, Hand-Schüller-Christian'sche Erkrankung oder Abt-Letterer-Siwe Syndrom genannt. 

Ungefähr eines von 200.000 Kindern unter 15 Jahren erkrankt jährlich (in der BRD ca. 40-50 Neuerkrankungen p.a.), 70-80 % der Kinder sind unter zehn Jahre alt.

Die Häufigkeit im Erwachsenenalter wird wahrscheinlich unterschätzt, eine erste Studie läuft weltweit seit 2006. 

Wer, wieso, wann?

Die LCH ist eine seltene, nicht vererbte, nicht ansteckende, reaktive Erkrankung unbekannter Ursache, die überwiegend im Kindesalter auftritt, aber auch bei Erwachsenen nimmt die Anzahl der Diagnosen ständig zu.